Training und Eurocup vor Palma de Mallorca der 49er


Unser erstes Wintertraining in Palma de Mallorca ist beendet und wir sind wieder Zuhause angekommen. Zum zweiten Mal traten wir die Reise in den Süden an, dieses Mal für ganze drei Wochen.

Vorerst ging es wie schon gewohnt mit dem Training los. Etwas über eine Woche konnten wir uns intensiv auf unsere erste Regatta in diesem Jahr vorbereiten. Auf dem Plan standen Starts und Trainingswettfahrten, so viele wie nur irgend möglich. Wir konnten unsere Technik und Herangehensweise im Startverhalten deutlich verbessern und im Verlauf der Woche waren Trainingsrennen mit bis zu 30 Booten aus den verschiedensten Ländern möglich. Die Bedingungen waren wirklich traumhaft, unser Ziel war es unsere Fähigkeiten vor allem im stärkeren Windbereich zu verbessern, was uns durchaus auch schon in den Trainingswettfahrten gelang.DSCN6166

Nach Ende der ersten Woche stand dann die Princessa Sophia Trophy und damit der erste Eurocup in diesem Jahr auf dem Programm. Erster Startschuss war am 30. März, bei extrem schwierigen Bedingungen mit Windunterschieden von 5 -25 Knoten konnten wir zwei Races kurz vor Sonnenuntergang absolvieren. Ein mittelmäßiger Start in die Regatta mit drei geplanten Wettfahrten für den nächsten und auch letzten Qualifikationstag.
Tag zwei in Palma brachte wieder schwierige und drehende Bedingungen bei deutlich weniger Wind als am Vortag. So standen wir am Ende der Qualifikationsserie auf einem etwas bitteren 51. Platz und rutschten punktgleich mit dem 50. als erstes Team in die Bronzegruppe für die nächsten drei Regattatage.

Trotz der etwas enttäuschenden Qualifikationsphase konnten wir in der Bronzefleet viele wertvolle Erfahrungen sammeln und schafften hochmotiviert viele gute Wettfahrten. Wir hatten einige sehr gute Momente wie beispielsweise den Tagessieg in der 12. Wettfahrt.
Schlussendlich landeten wir auf dem 57. Gesamtrang, was ein für uns zufriedenstellender Einstieg in die Saison ist und uns gezeigt hat an welchen Stellen wir nun arbeiten müssen.

Nach dem Abschluss der Regatta reiste Yannik für seine anstehenden Abiturprüfungen am 06.04 zurück nach Deutschland. Kim blieb noch eine Woche vor Ort und konnte neben der Optimierung des Sportgeräts noch einige Stunden mit wechselnder Crew auf dem Wasser verbringen.

Als Nächstes stehen für Yannik nun seine Abschlussprüfungen an, bevor es im Mai dann wieder zum Training nach Kiel, sowie zum zweiten Eurocup des Jahres ans Ijsselmeer nach Holland geht.

 

Bis dahin

Kim & Yannik