Kieler Woche 2014


Vom 21. bis zum 25. Juni fand die Kieler Woche in Schilksee statt, vielleicht auch besser bekannt unter dem Namen Olympiazentrum Kiel.

Für uns begann die Vorbereitung auf die Regatta schon ein paar Tage früher, um uns noch auf das wohl bekannteste Ereignis des Segelsports vorzubereiten.

Und da für die Woche sehr viel Wind angesagt war, sollte das Training um so wichtiger für uns werden.

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Wie schon gesagt, kam bzw. wehte dann am ersten Tag gleich der Hammer! Bei Winden deutlich über 20 Knoten segelten wir drei Rennen in unserer Gruppe.

Selbst ein wenig überrascht, lief es für uns auch bei diesen starken Winden gut. Nur im ersten Lauf hatten wir noch ein wenig zu kämpfen und verpassten das Zeitlimit. Egal, mit den Ergebnissen DNC, 19, 23 waren wir sehr Zufrieden und freuten uns schon auf weitere Rennen in dem hochklassig besetzten Feld von 71 Booten.

Der zweite Tag war dann für alle 49er Segler schnell gelaufen.  Aufgrund der vorherschenden Windegeschwindigkeit mit Spitzen von über 30 Knoten und hoher Welle, hatte sich die Wettfahrtleitung schon früh entschieden alle Rennen abzubrechen und auf besseres Wetter, am nächsten Tag, zu hoffen.
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Tag drei sollte dann ein langer und anstrengender für uns werden. Um die Qualifikationsphase der 49er abzuschließen, wurden wir schon früh am Morgen, um 10:00 Uhr, zum ersten Start auf die Bahn gerufen. Wir konnten mit einem weiteren guten Starkwindrennen punkten und lagen nach der Wettfahrt im Mittelfeld auf Platz 45.
Am Abend des gleichen Tages standen dann zwei weitere Rennen für uns an. In der Silberflotte gingen knapp 50 Boote an den Start, was ein paar interessante Wettfahrten versprach.
Leider riss uns gleich im ersten Rennen bei einer Kenterung das Großsegel, sodass wir aufgeben mussten.
Mit zwei nicht beendeten Läufen rutschten wir auf den 54. Platz in der Gesamtwertung ab.

Wir sind aber vor allem wegen der äußerst extremen Bedingungen mit der Platzierung sehr zufrieden und verlassen die Kieler Woche mit einem Leistungssprung bei Starkwind, einem fetten blauen Auge und einem gestauchten Finger in Richtung Aarhus, denn im Anschluss wollen wir auf der Junioren Weltmeisterschaft unser Bestes geben.

Viele Grüße

Kim und Yannik